Thema: Ist das Böse der Motor des Guten?
Brauchen wir unsere schlechten Eigenschaften, die Amoral – um als Menschheit voranzukommen?
Hast du dich schon einmal gefragt, ob wir ohne unsere „schlechten“ Seiten – ohne Gier, Neid oder Eitelkeit – heute noch in Höhlen säßen und Eicheln essen würden?
In unserem nächsten Philo-Café schauen wir uns mit dem Ökonomen Tomáš Sedláček an, ob das, was wir „schlecht“ nennen, in Wahrheit der geheime Motor unserer Welt ist. Wir hinterfragen die unbequeme These: Ist Fortschritt ohne das Negative überhaupt möglich?
Ich möchte diese „Logik der Notwendigkeit“ kritisch hinterfragen. Hat Gott (oder der Weltgeist) das Böse nur zugelassen, damit wir daran wachsen? Oder ist das eine zynische Rechtfertigung für ein System, das uns unsere Menschlichkeit kostet? Nietzsche würde uns wohl fragen: Ist das Böse vielleicht nur unsere ungebändigte Lebenskraft, vor der wir uns fürchten?
Ich freue mich auf deine Perspektive beim Sonntagskaffee!