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Über mich

Philosophin, Therapeutin und Dialogbegleiterin – mit der Leidenschaft, Menschen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit und Selbsterkenntnis zu begleiten. Willkommen in meiner Welt der Gedanken, Fragen und Erkenntnisse.

Aktuelles & Stationen

TU Berlin
Universität
Gastdozentin an der TU Berlin
Philosophieseminar im Sommersemester 2024
Ethik heute
Publikation
Wie Dialog der Demokratie dient
Artikel im Online-Magazin Ethik heute, März 2026
Ethik heute
Veranstaltung
Die sokratische Methode – Wie der Dialog der Demokratie dient
Online-Abend bei Ethik heute, 24. März 2026
Magisterarbeit Karl Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde
Sarah Gebhardt

Mein Weg

2026
Artikel & Veranstaltung bei Ethik heute
2025
Workshop Dialogbotschafterin · Mo:Lab
2024
Gastdozentin an der TU Berlin
2023–2024
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Systemisches Coaching & systemische Arbeit · Arche Medica
2021
Gründung Philosophische Praxis
Berlin-Oberschöneweide & Karlshorst
Seit 2010
Berlin · Online-Marketing · Journalismus
Studium · Freiburg
M.A. Philosophie & Alte Geschichte
Magisterarbeit über Karl Poppers »Die offene Gesellschaft und ihre Feinde«
Philosophie

Die Philosophie und ich

Für mich ist das Philosophieren eine therapeutische Arbeit. Als Kind zweier Psychotherapeuten wurde mir die Faszination für den Menschen praktisch in die Wiege gelegt. Schon immer fand ich es spannend, Menschen und ihre Probleme zu verstehen, und das ist bis heute so geblieben.

Philosophie will den Menschen verstehen, indem sie die Geschichte der Menschheit untersucht. Auch wenn es manchmal schwierig ist, Zusammenhänge zu erkennen und Erkenntnisse zu gewinnen, die unsere Gesellschaft kritisch beleuchten, würde ich mein diesbezügliches Bewusstsein nie eintauschen. Es ist wichtig, die Mechanismen unserer Gesellschaft, ja ihre Verbindung mit der Welt, zu begreifen, um sich selbst besser zu erkennen.

Der Einzelne und die Gesellschaft

Sokrates, der griechische Philosoph, hatte das Ziel, jeden Menschen aufzuklären, um so die demokratische Gesellschaft tugendhafter zu machen. Dieser Gedanke ist essenziell für die Entwicklung einer Demokratie. Es ist notwendig, dass jeder an sich selbst arbeitet, Menschen miteinander in den Dialog treten und ihre Widersprüche bearbeiten. Moral und Tugend lassen sich nicht von oben diktieren; sie müssen von den Menschen selbst entwickelt werden.

Die Hebammenkunst des Sokrates

Bereits als Jugendliche war ich von den Alten Griechen begeistert, besonders von Sokrates, der sich mit Hilfe seiner Dialogkunst Mäeutik (Hebammenkunst) auf dem Marktplatz mit den Menschen beschäftigte. Seine tiefe Neugier auf jeden einzelnen Menschen und seine Überzeugungen haben mich fasziniert. Ich war und bin neugierig, diese Welt zu verstehen.

Unsere Gesellschaft auf die Couch legen

Um die Gegenwart zu verstehen, muss man sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen. Genau wie jemand in der Psychotherapie seine Lebensgeschichte von der Kindheit an aufarbeitet, um sich selbst im Heute zu verstehen. Mein Ziel, die Gesellschaft zu analysieren – so, als würde ich sie auf die Couch legen – war der Grund, weshalb ich mich für das Studium der Philosophie entschieden habe. Und dieser Weg ist weiterhin mein Antrieb.

Sokrates Mäeutik
Dialog und Verständnis

Verstehen heißt nicht zustimmen

Zunächst ist es sinnvoll, den Menschen, den ich erfassen will, zu verstehen. Das bedeutet, sich in ihn hineinzuversetzen, seinen Standpunkt und seine Gründe nachzuvollziehen. Verstehen heißt aber nicht, dass ich diesen Standpunkt übernehmen muss. In der kritischen Auseinandersetzung sollte jeder versuchen, die Argumente des Anderen zu überprüfen und auf Widersprüche zu untersuchen. So kommt man mithilfe der Vernunft auf eigene Standpunkte.

Deshalb lade ich dich herzlich ein in meine Praxis in Karlshorst! Komm zum gemeinsamen Nachdenken zu einem philosophischen Gespräch, in dem wir den Dingen auf den Grund gehen.